Padar Island

Padar ist die Insel, die am Ende in jedermanns Kamerarolle unter irgendeiner Version von "Komodo-Ansicht" gespeichert wird. Die drittgrößte im Nationalpark, zwischen Komodo und Rinca gelegen, fühlt sie sich weniger wie ein echter Ort und mehr wie ein Filmset an - keine Dörfer, keine Infrastruktur, nur trockene Savanne, scharfe Bergrücken und Buchten, die in die Küstenlinie eingeschnitten sind.

Die meisten Menschen kommen wegen einer Sache: der Wanderung zum Aussichtspunkt. Von oben kann man drei Buchten gleichzeitig sehen, jede mit unterschiedlich farbigem Sand - weiß, dunkel und ein sanftes Rosa. Die Strände zeigen in verschiedene Richtungen, was die ganze Szene fast zu schön aussehen lässt, als hätte jemand sie absichtlich arrangiert. Es ist nicht schwer zu erkennen, warum dies das Bild wurde, das die Menschen mit dem gesamten Archipel verbinden.

Der Aufstieg ist kurz, aber steil: etwa 20–30 Minuten, meist bergauf. Einige Abschnitte haben Stufen, andere sind nur Erde - rutschig nach Regen, staubig in der trockenen Hitze. Der Sonnenaufgang ist die bessere Option: kühler, ruhiger, und das Licht ist weicher, die Art von Licht, die Fotos wie Fotos und nicht wie überbelichtete Fehler aussehen lässt.

Eine Wissenswerte Tatsache: Auf Padar gibt es keine Komodowarane. Sie verschwanden vor Jahren, höchstwahrscheinlich aufgrund eines Mangels an Beutetieren. Das Wasser um die Insel herum ist jedoch voller Leben - Korallen, Fische, Schildkröten, gelegentlich Mantas. Und Padar hat noch etwas anderes für sich: Das meiste von Indonesien wird vom Wasser aus erlebt. Hier steht man an Land und schaut eine Weile auf das Meer hinaus. Das verändert etwas.