Mata Jitu

Mata Jitu: Wo Prinzessin Diana verschwand

Einige Orte verdienen sich ihren Ruf auf leisen Sohlen. Mata Jitu tut dies mit vier Kaskadenebenen, sieben natürlichen Kalksteinpools und Wasser, das so klar ist, dass man jeden Stein am Boden sehen kann. Eingebettet 4 km tief im geschützten Regenwald von Moyo Island, liegt es in einem 22.250 Hektar großen Naturschutzgebiet, in dem Makaken, Hirsche und 86 Vogelarten an den meisten Tagen die Touristen in der Überzahl sind.

Der Name übersetzt sich aus der Landessprache als "eine Quelle, die ihr Ziel trifft" — und das tut sie. Die Einheimischen haben einen anderen Namen dafür: der Königinnen-Wasserfall. Prinzessin Diana besuchte ihn 1993, und der Spitzname blieb haften.

Was das Schwimmen hier so ungewöhnlich gut macht, ist der hohe Kalziumgehalt des Wassers, der verhindert, dass Moose auf den Steinen entstehen — so fühlt sich das Klettern zwischen den Pools überraschend einfach an, sogar barfuß. Die Kalksteinränder rahmen jeden Pool wie etwas aus einem Fantasyroman ein, und Tropfsteine hängen von den Felswänden über dem Hauptwasserfall herab.

An den meisten Morgen hat man ihn ganz für sich alleine. Diese Art von Stille ist überall selten. Hier kommt sie mit einem Wasserfall.