Manjarite Beach

Manjarite ist eigentlich kein Strand im herkömmlichen Sinne; es ist eher eine abgeschiedene Lagune. Du hast diesen schmalen Sandstreifen, unglaublich stilles Wasser und dichte Mangroven, die die Bucht einrahmen. Das Erste, was einem vom Boot aus ins Auge fällt, ist der lange Holzsteg, der sich ins Blaue erstreckt. Es ist einer dieser Orte, an denen man einfach die Planken entlangwandern möchte - einige Leute springen vom Ende ins Wasser, während andere sich einfach darüberlehnen und versuchen, die Korallen durch die Oberfläche zu erkennen.
Hier gibt es kaum je eine Welle, weil die Bucht so gut vom offenen Meer geschützt ist. Genau deshalb kommen die Leute her. Es gibt kein Drama, keine schwierigen Strömungen - das Wasser liegt einfach da, fast bewegungslos.
Die meisten von uns machen in Manjarite für das Schnorcheln halt. Es ist flach, vielleicht drei bis fünf Meter tief, und das Riff beginnt praktisch am Ufer. An einem sonnigen Tag trifft das Licht den Meeresboden so perfekt, dass jeder Fisch in hoher Definition hervorsticht. Du siehst alles: Clownfische, Chromis und diese lebendigen Schwärme von Riff-Fischen. Wenn du Glück hast, könnte eine Meeresschildkröte vorbeigleiten - sie sind normalerweise ziemlich unbeeindruckt von Menschen und gehen einfach ihrem Geschäft nach, während sie am Boden fressen.
Es mag die dramatische, zerklüftete Landschaft der anderen Inseln vermissen lassen, aber nach einem Tag des Wanderns auf steilen Hügeln oder Tauchens in starken Strömungen ist es genau das, was die Seele braucht. Es ist ruhiges Wasser und langsames Schwimmen. Manjarite verlangt nichts von dir. Du musst nicht gegen die Elemente kämpfen oder unter einer sengenden Sonne die Hänge hinaufklettern. Es fühlt sich an, als hätte jemand einfach den Lautstärkeregler heruntergedreht. Du kannst stundenlang am Riff entlang treiben oder einfach am Rand des Stegs sitzen und beobachten, wie die Boote sanft in der Bucht schaukeln.